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Impressum

Inhaltsübersicht

Einleitung

Kapitel 1

Die Ursachen für die Entstehung

einer kulturell bedingten

übernatürlichen Angst
 

  1. Die anthropologischen Untersuchungsergebnisse über die ursprüngliche Selbstorganisation des Menschen
  2. Die Entstehung einer übernatürlichen menschlichen Angst durch die Sklaverei
  3. Die Verfestigung der übernatürlichen Angst durch die Begründung einer absolutistischen Standeskultur in Mesopotamien
  4. Die Folgen der Erfindungen der Sklaverei und der Standeskultur für die dauerhafte menschliche Kulturorganisation 
  5. Der konkrete Unterschied zwischen einer natürlichen und einer übernatürlichen Angst

Kapitel 2

Die geschichtliche Entwicklung

der German Angst
 

  1. Die frühe geschichtliche Entwicklung der Germanen
  2. Die Übernahme der römischen Kultur durch die Franken
  3. Die Selbstermächtigung der Römisch-Katholischen Kirche
  4. Die Reformation
  5. Der Dreißigjährige Krieg von 1618-1648
  6. Die „schwarze“ Pädagogik
  7. Die Entstehung des Kapitalismus und die Verdrängung der christlichen Botschaft
  8. Schlussfolgerung

Kapitel 3

Die gegenwärtigen kulturellen

Verstärkungen der übernatürlichen

menschlichen Angst
 

  1. Die Pervertierung der natürlichen Gemeinschaftsorganisation und ihre Folgen
  2. Das Streben nach einer materiellen Lebensversicherung und die Entstehung der menschlichen Machtsucht
  3. Das Sündenbock-Problem
  4. Die moderne Kaste der Unberührbaren
  5. Die Vermögensverteilung innerhalb der modernen Kultur
  6. Die Anpassung der Bürger an die Kultur durch das Rezept „nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ 
  7. Das Gesetz der natürlichen Ökonomie und die daraus resultierenden Folgen für den heutigen Kulturmenschen
  8. Das Problem mit der hedonistischen Fülle


Kapitel 4

Die Auflösung der

übernatürlichen Angst

  1. Die brisante Lebensformel „auf das Schlimmste vorbereiten und auf das Beste hoffen
  2. Das bewusste Sozialleben
  3. Die gezielete Relativierung der Corona-Angst
  4. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Allgemeine Quellenangaben und weiteres Hintergrundwissen zu den jeweiligen Themen

 

Leseauszüge

 

Einleitung

Die German Angst wird in der Literatur nicht als eine vorübergehende natürliche, sondern als eine beständige übernatürliche, den Menschen krank machende Angst beschrieben - eine Angst, die heute grundsätzlich in allen Völkern der Erde zu finden ist, die jedoch in der BRD aufgrund der deutschen Geschichte in einer besonders deutlichen Weise zum Ausdruck kommt.

Alle Symptome, die der heutige Deutsche durch die kulturell bedingte German Angst entwickelt hat, wie etwa der Hang zur Perfektion, die Konstitution einer alles beherrschenden bürokratischen Ordnung und die Neigung, in Krisenzeiten eine Sehnsucht nach einer absolutistischen Autorität in die Ausbildung zu bringen, machen deutlich, dass die Deutschen kein hinreichendes Vertrauen in ihre Gesellschaft entwickelt haben.

 

Kapitel 1

3. Die Verfestigung der übernatürlichen menschlichen Angst durch die Begründung einer absolutistischen Standeskultur in Mesopotamien (Teilauszug)

Die Stadtstaaten in Mesopotamien waren bis ca. 3000. v. Chr. nur jeweils durch einige tausend Menschen besiedelt. Bis 2500 v. Chr. stieg die Bevölkerungszahl in den mesopotamischen Städten auf ca. 500.000 Menschen an, wobei die Stadtstaaten durch eine Einteilung der Menschen in Stände ihre autoritäre Verwaltungsmacht in einer fortschrittlichen Weise auf die umliegenden Dörfer ausdehnen konnten. Bereits 2700 v. Chr. erstreckte sich z.B. die Verwaltungsmacht der Stadt Uruk auf insgesamt 76 umliegende Dörfer.1 Das zügige Wachstum der Städte zu Metropolen wurde durch den Bau von Kanälen und durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für die Felder begünstigt, so dass die Nahrungsmittelversorgung gesichert war. Dies führte in den sumerischen Stadtstaaten zu einem vielseitigen Kulturleben mit einer ausgeprägten Handwerkskunst und einer regulären Handelswirtschaft.

Neben einer kommunalen Leitung durch ein Patriziertum war vor allem eine starke städtische Priesterschaft für die sittliche Gestaltung der frühen mesopotamischen Stadtstaaten maßgeblich. 2 Das folgende Zitat aus dem Buch „Meilenstein der Weltgeschichte“3 verdeutlicht den Einfluss der Priesterschaft auf die sittliche Regulierung des Kulturalltags: […]„Nach sumerischem Glauben hatten die Götter die Erdbewohner aus Lehm erschaffen, weil sie Sklaven brauchten, die sie bedienten. Wer es versäumte sie zu verehren und gnädig zu stimmen musste mit Unglück, Überschwemmungen, Dürren, Pest oder Überfällen von den Gebirgsstämmen rechnen. Und da die Sumerer in der Tat nicht selten von solchen Plagen heimgesucht wurden, lebten sie in ständiger Furcht vor ihren Göttern. Das machte die Religion zu einer beherrschenden Kraft – und brachte den Tempeln gewaltige Vorteile. Man konnte den göttlichen Zorn nur abwenden, wenn man den Kornspeicher des Tempels mit reichlichen Gaben bedachte und den Befehlen der Priester Gehorsam leistete“.[...]

Bereits in Mesopotamien wurde daher die religiöse Konstitution einer priesterlichen Statthalterschaft der Götter auf Erden erfunden, um allen Bürgern eine nachhaltige Angst vor den Göttern und den kulturellen Obrigkeiten einzuflößen.

1 Quelle: Meilensteine der Weltgeschichte-Hochkulturen am Strom, Weltbild Verlag, 1999, S. 21

2 Quelle Meilensteine..., S.13

3 Zitat: Meilenstein der Weltgeschichte-Hochkulturen am Strom, Weltbild Verlag 1999 S. 13

5. Der konkrete Unterschied zwischen einer natürlichen und einer übernatürlichen Angst (Teilauszug)

Erst die klare Unterscheidung zwischen einer natürlichen menschlichen Selbstorganisation durch die Urkommune und einer übernatürlichen Selbstorganisation durch die hierarchische Standeskultur macht deutlich, dass der Kulturmensch bis heute sowohl mit natürlichen Ängsten als auch mit übernatürlichen, kulturell bedingten Ängsten zu kämpfen hat.

Eine natürliche Angst zeichnet sich dadurch aus, dass sie spontan entsteht und auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt bleibt, so dass wir von einer relativen, vorübergehenden Angst sprechen können. Für den Fall der akuten Bedrohung, hat sich die Natur für den Menschen dazu einen besonderen Panikmodus ausgedacht, durch den sich die gesamte Aufmerksamkeit und Spannkraft eines Menschen auf eine eingetretene lebensbedrohliche Situation konzentriert. Auf diese Weise wird eine entstandene Gefahrensituation entweder durch eine Flucht oder aber durch einen Angriff erlöst. Auch der zur Wirkung kommende natürliche Panikmodus bleibt jeweils auf die konkrete Bedrohungssituation begrenzt und damit insgesamt relativ.

Der natürliche Panikmodus wird dem Bürger einer absolutistischen Standeskultur notwendig zur Falle, sobald eine sich einstellende Bedrohung von Außen nicht mehr vorübergeht, sondern chronisch bestehen bleibt (Mobbing, Lohnsklaverei, Despotie). Eine wesentliche Begleiterscheinung der natürlichen Panik beim Menschen besteht darin, dass das normale Denken aussetzt, so dass der Betroffene alle Aufmerksamkeit auf die gegebene Gefahrensituation konzentrieren kann. Fühlt sich ein Mensch daher innerhalb einer Standeskultur in einer dauerhaften Weise bedroht, so bleibt auch sein natürliches, vernünftiges Denken beständig beeinträchtigt bzw. blockiert. Ein unterschwellig aktiv bleibender Panikmodus bedeutet daher für den betroffenen Menschen eine dauerhafte, übernatürliche Beeinträchtigung seiner mentalen und emotionalen Verfassung, die zu entsprechenden Verhaltensstörungen und Angsterkrankungen führen kann.

Für die heutigen Kulturkinder bedeutet das Leben in einer absolutistischen hierarchischen Standeskultur in der Regel eine autoritäre oder aber eine antiautoritäre Erziehung, die häufig eine übernatürliche Angstentwicklung in den Kindern zur Folge hat. Ein Kind, das vor seinem strengen Vater eine übernatürliche Angst entwickelt, kann diese Angst genauso wenig ignorieren, wie ein Kind, das durch eine relativ lieblose Gleichgültigkeit der eigenen Eltern eine übernatürliche Verängstigung erfährt, da ein Kind stets in einer fundamentalen Weise von seinen Eltern abhängig bleibt.

Viele Kinder, die von einer übernatürlichen Angst betroffen sind, beschäftigen sich daher laufend mit dieser Angst, in der Hoffnung, diese Angst irgendwie in den Griff zu bekommen. Dadurch entsteht den Kindern mitunter ein regelrechter tragischer Teufelskreislauf einer sich immer mehr forcierenden Auseinandersetzung mit der Angst, da sich eine bodenlose übernatürliche Angst grundsätzlich nicht durch ein vernünftiges Denken auflösen lässt. Eine sich immer mehr dynamisierende Beschäftigung mit der übernatürlichen Angst, treibt die betroffenen Kinder daher über kurz oder lang in eine regelrechte Angsterkrankung. Die gleiche tragische Entwicklung kann sich auch bei allen Erwachsenen vollziehen, die sich nicht von ihren übernatürlichen Ängsten lösen können.

Wie eine solche Entwicklung vor sich geht, lässt sich anhand der europäischen Religionsgeschichte gut nachvollziehen. Die Lehre der Katholischen Kirche war während des gesamten europäischen Mittelalters durch ein überaus beängstigendes, tyrannisches Gottesbild geprägt, das von wortgewaltigen Predigern durch eine bildhafte Sprache ins Bewusstsein der Menschen eingepflanzt wurde. Der gezeichnete Gott konnte den Menschen auf eine willkürliche Weise belohnen oder aber fürchterlich bestrafen, so dass vor allem die in Aussicht gestellten Höllenstrafen bei vielen Menschen zu einer schwerwiegenden und nachhaltigen Angsterkrankung geführt haben. Nicht wenige Gläubige haben darüber damit begonnen, ihren Körper auf eine masochistische Weise zu geißeln, um durch eine Selbstbestrafung ihre übernatürlichen Ängste zu mildern.

Eine derart wirksam werdende übernatürliche Angst, kann nicht nur durch ein beängstigendes Gottesbild, sondern auch durch andere stark verängstigende Bilder und Botschaften entstehen, die sich im Bewusstsein eines Menschen festsetzen. Je nachdem, wie eindrucksvoll diese ideologischen, visuellen und emotionalen Botschaften sind, bildet sich ein realistisches oder aber auch ein unrealistisches Gefahrenbewusstsein in den betroffenen Menschen aus. Mediale Botschaften können daher beim Menschen auch schwerwiegende Gemütserkrankungen und Angsterkrankungen hervorrufen, obwohl sie nicht realistisch sind, bzw. nicht den gegebenen, natürlichen Tatsachen entsprechen. Daher muss der Mensch seine Glaubensvorstellungen regelmäßig bewusst überprüfen, um sich vor den gefährlichen Folgen von übernatürlichen und widernatürlichen Vorstellungen in einer hinreichenden Weise schützen zu können. Andernfalls kann es nicht nur zu schwerwiegenden Angsterkrankungen, sondern auch zu brisanten allergischen Reaktionen kommen.


Kapitel 2

 8. Schlussfolgerung (Teilauszug)

Die calvinistische Erziehung der Preußischen Könige hat im 18. Jahrhundert ein preußisches Ideal der Ordnung, der Sparsamkeit, der Selbstdisziplin und der Selbstzucht hervorgebracht. Mit der Gründung des deutschen Reiches ab 1871 durch die Preußen, wurde dieses Ideal so sehr ein Teil des deutschen Volkswesens, dass wir spätestens von diesem Zeitpunkt an von zwei Seelen in der deutschen Brust sprechen können.

Die zweite übernatürliche deutsche Seele der strengen Selbstdisziplin und der absolutistischen Ordnung, ist den Deutschen bis heute so selbstverständlich geworden, dass sich die wenigsten Deutschen über ihre Bedeutung und ihre Folgen im klaren sind. Zusammen mit den Überresten einer religiös bedingten Neigung zur Askese und zum bedingungslosen Obrigkeitsgehorsam, hat sich darüber eine besondere deutsche Verhaltensmischung entwickelt, die von den jeweils an der Macht befindlichen Herrenmenschen auf eine vielfältige Weise genutzt werden kann.

Der dreißigjährige Sachsenkrieg von 772 bis 804, den Karl der Große für eine katholische Zwangschristianisierung der Sachsen geführt hatte, der Dreißigjährige Krieg von 1618-1648, der durch einen Krieg zwischen evangelisch und katholisch gesinnten Parteien entstanden war und auch der dreißigjährige Weltkrieg von 1914 bis 1945, der in einer erheblichen Weise von einer bodenlos gewordenen kapitalistischen Religion mitverursacht worden war, lassen sich alle als religiöse bzw. als ideologische Glaubenskriege verstehen, die das „Schicksal“ der Deutschen in einer wesentlichen Weise geprägt haben. Wir können daher in der Anfälligkeit für übernatürliche Religionskonstitutionen und Ideologien sowohl eine wesentliche Schwäche der frühen Germanen, als auch der modernen Deutschen erkennen. Angesichts der überaus tragischen Folgen dieser Schwäche, können wir auch von einer deutschen Achillesverse sprechen.

Die deutsche Achillesverse der ideologischen und religiösen Anfälligkeit war und ist vor allem einer grundlegenden germanischen Naivität gegenüber der widernatürlichen Konstitution der römischen Standeskultur geschuldet. Bis heute ist der Deutsche in dieser Hinsicht trotz seiner harten Schicksalsschläge relativ naiv geblieben, so dass sich die Deutschen die Konstitution der modernen Standeskultur und ihre „Nebenwirkungen“ erst in einer hinreichenden Weise vor Augen führen müssen, um die eigene tragische Achillesverse erkennen und auflösen zu können.

Die Katholische Kirche hat die absolutistische Polarisierung des jüdisch-christlichen Weltbildes durch einen Gott und einen Teufel besonders stark betont, so dass der Teufel für alle destruktiven Symptome der europäischen Standeskultur verantwortlich gemacht werden konnte. Im Zuge dieser Gestaltung des menschlichen Weltbildes, wurde auch jede Kritik an der Standeskultur und an dem Status der Katholischen Kirche als „des Teufels“ gebrandmarkt.

Diese religiöse Erziehung hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Europäer seit dem Mittelalter die Konstitution seiner Standeskultur und damit auch die verabsolutierten Institutionen der modernen Standeskultur (Religion, Staat und Wirtschaft) nie ernsthaft in Frage gestellt hat. Noch heute tut sich der Europäer äußerst schwer damit, seine Kulturkonstitution in Zweifel zu ziehen, bzw. sich in einer kritischen Weise mit seiner kulturellen Selbstorganisation auseinander zu setzen.

 

Buchdaten

 

Taschenbuch

Das zweite Auflage des Buches (04.03.2022) umfasst 110 Seiten, hat die neue ISBN-Nr. 978-3-75438-504-3 und ist für 14,00 Euro im Buchhandel und in vielen Buch-Shops im Internet erhältlich:

Sie erhalten das Buch mit einem kostenlosen europaweiten Versand und einer Lieferzeit von 3 bis 6 Tagen durch den folgenden Buch-Shop:

https://www.bod.de/buchshop/german-angst-wolfgang-hauke-9783754385043

Sie erhalten das Buch auch bei vielen großen Händlern wie Thalia, Hugendubel und Amazon innerhalb von 3 bis 5 Tagen.

Als einer Alternative dazu gibt es die Autorenwelt, eine Gesellschaft im Verantwortungseigentum, die sich dem Autorenwohl verpflichtet hat. So erhalten die Autoren unter anderem eine Sonder-Ausschüttung für alle dort bestellten Bücher. Auch die Autorenwelt liefert das Buch in 3 bis 5 Tagen. Sie finden das Buch unter der folgenden Internetadresse.

https://shop.autorenwelt.de/products/german-angst-von-wolfgang-hauke?variant=3 9869576740957

 

E-Book

Das Buch ist auch als E-book mit der ISBN Nr. 978-3-96931-727-3 für 9,99 Euro in vielen Internetshops erhältlich: Als einer Alterative dazu, können Sie das Buch auch direkt beim Verleger unter der folgenden Internetadresse herunterladen.

 https://www.xinxii.de/wirtschaft-politik-574/gesellschaft-698/german-angst-507838

 

Nachwort

Ohne ein geschichtliches Bewusstsein bleibt der Mensch ein relativ ohnmächtiges gesellschaftliches Wesen, da er die kulturelle Gegenwart nicht in einer ausreichenden Weise deuten kann. Dadurch bleibt er jeweils den Menschen in einer relativen Weise ausgeliefert, die eine geschichtliche Perspektive und ein Bewusstsein für die konkreten Hebelmechanismen der kulturellen Gestaltung besitzen.

Wie wichtig eine ausreichende Kenntnis der Geschichte ist, erweist sich heute durch die gefährlich gewordene natürliche germanische Naivität, die auf eine äußerst tragische Weise zur Wirkung kommt. Tacitus, ein römischer Geschichtsschreiber, beschreibt die Germanen als sehr gesellige und gastfreundliche Völker, die einfache demokratische Ratsversammlungen in der Natur abhalten und die Natur im Allgemeinen so lieben, dass sie dort auch ihre religiösen Riten abhalten. Daher konnten die Germanen mit so großen Städten wie Rom ursprünglich auch nichts anfangen. Die spontane und stets arglose Naivität der Germanen zeigt sich bis heute vor allem in Bezug auf die Mentalität der Römer als gefährlich, da sich die Römer stets auf eine absolutistische und damit widernatürliche Weise organisiert haben. Bis heute ist das Kennzeichen der Römer ein absolutistisches Militär, eine verängstigende Machtideologie und eine zentralisierte Kultur geblieben. Diese Organisation haben die Römer vor allem von den Mesopotamiern, Ägyptern und Griechen übernommen. Der Unterschied zwischen der römischen und der germanischen Selbstorganisation zeigte sich vor allem in der militärischen Organisation sehr deutlich, da es bei den Germanen nur einfache, auf Gegenseitigkeit gemünzte militärische Gefolgschaften gab, so dass die Teilnahme an einem Krieg für den Germanen stets eine persönliche Entscheidung war. Im Gegensatz dazu war die römische Militärorganisation von einem Ich-losen absolutistischen Gehorsam geprägt, wie wir ihn noch heute als Standard in den meisten Kulturen finden.

Die naturverbundene germanische Naivität wurde von Karl dem Großen mit der Zwangskatholisierung der Germanen erstmals schwerwiegend verletzt und verzerrt. Wie naiv die Germanen von Beginn an in Bezug auf diese zwanghafte Katholisierung waren, wurde dadurch deutlich, dass die Kirchen in ganz Europa wie Pilze aus dem Boden sprossen. Nahezu jeder städtische Verbund wollte eine eigene Kirche haben. Bis heute hat der Germane keine rechte Vorstellung davon, worauf er sich da eingelassen hat, da ihm nicht wirklich klar geworden ist, dass die römische Kultur eine unnatürliche und unmenschliche Kultur war und ist, dessen wesentliches Ziel in der absoluten Beherrschung allen Lebens lag und liegt - und koste es auch das Leben selbst. Diese fanatische, militärisch untermauerte Unzurechnungsfähigkeit wird den heutigen Menschen langsam aber sicher zu einer tragischen, weil völlig sinnlosen Lebensgefahr, da der römische Wille heute mehr denn je einen unbeugsamen Machtwillen „kultiviert“. Die entsprechende Konsequenz besteht für alle Menschen darin, dass dieser absolutistische Machtwille sowohl die Natur der Erde als auch den Menschen in einer immer bodenloser werdenden Weise überlastet und vergiftet.

Die natürliche germanische Nativität, die nach wie vor bei den deutschen Völkern sehr deutlich ausgeprägt ist, wird allen Betroffenen notwendig mehr und mehr zu einer tödlichen Achillesferse, da sie die Erkenntnis verhindert, dass das römische Wesen einen widernatürlichen Geist in sich birgt, in dem keine Vernunft und keine Empathie existiert, da dieser Geist vor allem einen absolutistischen Machtwillen transportiert. Erst wenn die „Germanen“ diesen krankhaften Geist als einen grundsätzlich wider die Natur gerichteten Geist erkennen, hat der heutige Mensch eine Chance auf eine Zukunft.

Das vorliegende Buch ist ein Kind einer Buch-Trilogie, die in den letzten 20 Jahren entstanden ist. Diese Trilogie setzt sich in einer eingehenden Weise mit der kulturellen Vergangenheit, mit den Problemstellungen der gegenwärtigen Kultursituation und mit den Möglichkeiten einer naturgemäßen kulturellen Gestaltung für die Zukunft auseinander:

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Vergangenheit der menschlichen Evolutionsgeschichte. Das Buch thematisiert den fundamentalen Widerspruch zwischen den natürlichen Anlagen des Menschen für eine freiheitliche und soziale Gemeinschaftsorganisation und der Tatsache, dass der „Herrenmensch” den „einfachen" Menschen seit der Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur vor ca. 5000 Jahren in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet.

Zudem erörtert das Buch die Entwicklung der Standeskultur von der frühen Antike bis in die Gegenwart und konzentriert sich ab dem frühen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Auf diese Weise erschließt sich dem Leser nach und nach ein Verständnis dafür, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kämpfen hat.

Einige Auszüge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

2. Teil: Das Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab – Eine berechtigte Warnung“ analysiert die gegenwärtige globale Kultursituation in einer ungeschminkten Weise und führt die immer mehr aus dem Ruder laufenden Kulturentwicklungen auf ihre jeweiligen Ursachen zurück. Dadurch kommt das Buch zu dem Schluss, dass die vor 5000 Jahren durch die Erfindung der Sklaverei entstandene Standeskultur beendet werden muss, da sie die zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine grundsätzliche Weise vergiftet. Diese Vergiftung hat sich seit der Industrialisierung derart potenziert, dass der Mensch heute im Begriff ist, seine biologische Zurechnungsfähigkeit zu verlieren. Es ist daher an der Zeit für den Menschen, über eine neue Kulturkonstitution nachzudenken, welche die soziale Natur des Menschen und das Leben auf der Erde in einer gebührenden Weise respektiert.

Eine besondere Auswahl von ganzen Abhandlungen finden Sie unter der Internetadresse: www.2035-der-Mensch-schafft-die-menschlichkeit-ab.de

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natürlichen dritten Weg“ setzt sich mit den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinander, die der Mensch für die Umsetzung einer nachhaltigen natürlichen Gesellschaftsorganisation benötigt. Die Natur der Erde organisiert sich sowohl auf eine relative als auch auf eine heterarchische Weise, so dass der Mensch, der seit der Erfindung der Sklaverei eine absolutistische Hierarchie innerhalb seiner Gesellschaft verfestigt hat, im Grunde eine widernatürliche Selbstorganisation betreibt. Das Buch stellt daher die Konstitution der traditionellen Standeskultur zur Diskussion und erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der heutige Mensch gehen kann, um sich in Zukunft auf eine biologische Weise zu organisieren.

Einige Auszüge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung” ist ein Kind der Buch-Trilogie und beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer übernatürlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lähmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische Dreißigjährige Kriege geprägt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise prägen. Vor allem in kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst“ zum Vorschein, die dazu tendiert, sowohl die Gemütsverfassung als auch das Denken in einer schwerwiegenden Weise zu beeinträchtigen.

Die German Angst hat sich bis heute durch die deutsche Erziehung generativ übertragen, so dass es für alle Betroffenen wichtig geworden ist, die Entstehungsgeschichte der German Angst auf eine gezielte Weise aufzuarbeiten. Das Buch bietet eine fundierte Unterstützung für diesen Prozess, so dass die German Angst durch ein neues, bewusstes Denken, Fühlen und Handeln erheblich reduziert bzw. aufgelöst werden kann.